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Robert Schroeder -
Evolution So knapp vor seinem 50. Album erscheint am 17.09.2026 das 49. Werk vom Elektronikmusiker Robert Schroeder. Es trägt den Titel „Evolution“. Robert sagt zu dem Werk: „Evolution ist zwar noch nicht mein 50stes Solo-Album, aber es ist sozusagen ein Höhepunkt vor dem Climax. Ein außergewöhnliches Werk, wie ich meine. Jeder Track für sich ist ein Genuss - und beim Nächsten denkt man, wow, etwas völlig anderes.“ Die CD erscheint in einem Jewelcase mit vierseitigem Booklet. |
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Neun Stücke mit Laufzeiten von 5:47 bis 8:36 Minuten Spielzeit finden sich auf dem Silberling. Das Album beginnt mit dem mehr als achtminütigen „Crying Heart“. Zu diesem Track wurde ein Animations-Trailer produziert, der auf YouTube auf der Website https://www.news-music.de zu sehen ist. Das Stück startet recht spacig und mysteriös. Nach etwas mehr als einer Minute schält sich dann ein Rhythmusmuster heraus und flächige Harmonien wischen die mysteriösen Klänge beiseite. Jetzt hört man Klänge, die von der Struktur her typisch für Robert Schroeder sind, und doch erfindet er sich neu. Die flächigen Harmonien werden dann nach einer Weile von einem schönen Groove ergänzt und der Track nimmt langsam - zusammen mit einer eingängigen Melodielinie - mehr Fahrt auf. Sanft klingt das Stück dann flächig aus um nahtlos in den nächsten Track, „Tender Touch“ überzugehen. Das ist auch gleich der längste Track des Albums. Mit ambienten Klängen startet dieser um nach einer Minute von sanften Harmonien mit leicht orientalischem Touch abgelöst zu werden, während einige Synthesizerklänge dazu perlen. Das klingt, als würde man unbekannte Landschaften erkunden. Ab der Mitte kommt dann ein Rhythmus auf, der den Track weiter sanft untermauert. Darauf legt Robert dann eine herrliche Melodielinie und umwickelt sie mit perlenden Klängen. Nahtlos geht es dann mit „Flight Of Illusions“ weiter. Hier kommen zunächst Stimmen auf, die von der Klangfarbe ein wenig an ein Didgeridoo erinnern. Das hat etwas ethnisches und auch fremdartiges. Dann setzen aber schnell Synthesizerchöre ein, die nach nicht ganz zwei Minuten in einen rhythmischen Part übergehen und ab Minute Vier dann in einen hypnotisch/harmonischen Teil wechseln, der wieder typische Klangfarben von Robert aufweist. Dies würzt er aber mit einigen etwas abstrakten Klängen. Zischende Sounds überführen dann in den nächsten Track „Lay Back“. Hier geht es gleich flächig/harmonisch zu. Die sehr schönen Harmonien könnten auch gut einen Weltraumflug musikalisch untermalen. Im Verlauf kommen noch sanfte Rhythmusmuster und eine Melodielinie auf. Das Stück strahlt Ruhe aus, so dass man sich vor den Boxen zurücklehnen und träumen kann. Das Titelstück „Evolution“ klingt mit seinen flächigen Harmonien zunächst besinnlich. Dann setzt nach ca. zwei Minuten Roberts unverwechselbarer Stil ein und es entwickelt sich eine Gänsehaut treibende Atmosphäre, die von herrlichen Harmonien und Melodiebögen getragen wird. Das hat Robert dann mit akzentuierten Rhythmen unterlegt. Das Titelstück ist zweifellos eines der Highlights des Albums. In „Deeply Emotional“ versprüht Robert danach mit seinen herrlichen Harmonien und der Melodie eine tiefe Emotionalität. Das berührt und wird von einem sanften Rhythmus getragen. Für mich ein weiteres Highlight dieses Albums. Zirpende Synthesizer erklingen zu Beginn von „Falling From Sky“, das dadurch zunächst ein wenig spacig klingt. Schnell setzt aber eine Melodie ein, bei der man sich wieder entspannt zurücklehnen kann. Die perlenden Klänge assoziieren bei mir den Eindruck von sanft herunterfallenden Schneeflocken. In der Mitte dann der Wechsel, der in einen rhythmischen Part übergeht. „Love Gone By“ startet mit surrealen, etwas düsteren Klängen und transformiert sich nach wenigen Momenten zu flächigen Sounds. Das Stück hat eine etwas melancholische Ausstrahlung, auch wenn ab der Mitte ein herrlicher Rhythmus einsetzt. Beendet wird das Album dann vom melodisch/rhythmischen „Brainstorm“. Robert Schroeder schafft es auch auf seinem 49. Album seinen typischen Stil mit neuen Sounds zu verknüpfen und somit etwas neues und frisches zu erschaffen. „Evolution“ klingt wie aus einem Guss und bietet wieder beste traditionelle elektronische Musik ohne angestaubt zu klingen. Stephan Schelle, September 2026 |
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